Flughafen Frankfurt

Erforderliche Bauarbeiten an Schutzwand

Abriss zweier Teilst√ľcke wird notwendig, Schallschutz bleibt weiter gegeben (Foto: fraport)


Heute beginnen erforderliche Bauarbeiten an der Lärmschutzwand entlang des Airportrings.

Bei einer routinem√§√üigen Bauwerkspr√ľfung wurde festgestellt, dass sich die Bausubstanz bei dem √ľber 40 Jahre alten Bauwerk so sehr verschlechtert hat, dass Teile der L√§rmschutzwand aus technischen Gr√ľnden nicht mehr instand gesetzt werden k√∂nnen. Im Bereich westlich der Einm√ľndung der M√∂rfelder Stra√üe auf den Airportring m√ľssen daher die Stahlbetonelemente aus zwei nebeneinanderliegenden Feldern auf einer L√§nge von insgesamt 17 Metern entfernt werden.

Der Verkehr auf dem Airportring wird w√§hrend der Bauzeit in √∂stlicher Fahrtrichtung zu den Terminals einspurig um die Baustelle herum gef√ľhrt. Aus Sicherheitsgr√ľnden kann es phasenweise zu kompletten Sperrungen dieser Fahrtrichtung kommen. Verkehrsteilnehmer werden rechtzeitig √ľber die Sperrungen informiert.

Zus√§tzlich ist in den n√§chsten Jahren der Abriss des gesamten Bauwerks mit anschlie√üendem Bau einer neuen L√§rmschutzwand an gleicher Stellegeplant. Zum Konzept f√ľr den Neubau der L√§rmschutzwand findet eine enge Abstimmung mit der Stadt Kelsterbach statt. Abriss und Neubau sollen nachderzeitigem Planungsstand abschnittsweise ab Anfang 2019 durchgef√ľhrt werden.

Aufgrund des abzusehenden Neubaus werden die beiden derzeit entnommenen Plattenfelder bis zum Neubau nicht ersetzt. An der Abschirmwirkung wird sich nach vorliegenden Berechnungen nichts √§ndern, da die heute bestehende Bebauung auf dem Flughafengel√§nde diese Funktion √ľbernommen hat.

Die 15 Meter hohe Wand im Nordwesten des Frankfurter Flughafens hat eine Länge von rund 2.650 Metern. Sie war Anfang der 1970er-Jahre aufgrund des mit der Stadt Kelsterbach geschlossenen Nachbarschaftsvertrags errichtet worden.

(14.08.2017)

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