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Flüge buchen ohne Zusatzkosten

Bezahlgebühren verteuern Flüge erheblich

Um im gnadenlosen Kampf um die niedrigsten Flugpreise bestehen zu können, greifen die Betreiber vieler Flugportale immer tiefer in die Trickkiste, unterbieten sich gegenseitig und holen sich das Geld im Laufe des Buchungsvorganges über erhöhte Service und Kreditkartengebühren zurück. Hier die Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Viele Flugportale fordern vom Kunden Kreditkarten und Servicegebühren. Warum ist das so?

Die Betreiber der Flugportale wissen, dass Sie von Preisvergleichen nur profitieren können, wenn Sie die Flugpreise so günstig wie möglich ansetzen. Da die Margen beim Flugverkauf gering sind, hat man nach unten nur wenig Spielraum, schließlich legen die Fluggesellschaften die Preise für Flüge fest und verkaufen bieten diese den Reisebüros und Flugportalen zu Nettopreisen an. Will man zu den billigsten Anbietern gehören und im Preisvergleich ganz oben stehen, muss man die Flugtickets sehr nah am Limit anbieten. Aus diesem Grund wird im Nachherein z. B. über Kreditkarten-Gebühren und Versicherungen versucht, im Laufe der Buchungsstrecke die mageren Gewinne zu erhöhen.

Warum einigen sich die Portale nicht untereinander und verzichten in einer Erklärung auf Kreditkarten-Gebühren, Service-Gebühren und andere Zusatzgebühren?

Die Mehrheit der großen Flugportale, die unter .de-Domain auftreten, sind mittlerweile in ausländischer Hand, da ist Skandinavien genauso involviert wie Spanien, Frankreich, Niederlande und USA. D.h., die Marschrichtung wird nicht unbedingt in Deutschland vorgegeben. Doch auch die deutschen Plattformen verhalten sich, was die Höhe der Zusatzgebühren angeht, nicht gerade vorbildlich. So wird es wohl noch lange ein Kundentraum bleiben, dass die Zusatzgebühren bei der Flugbuchung grundsätzlich inkludiert sind.

Was können Kunden auf der Suche nach dem günstigsten Flugangebot tun, um nicht in die Gebühren-Falle zu tappen?

Entweder nimmt man sich Zeit, um die Preise aller wichtigen Portale zu vergleichen oder man nimmt die Hilfe eines sogenannten Metasearchers wie World-of-Flights.de in Anspruch, die einen Gebührenrechner anbieten. Ersteres hat den Nachteil, dass der Zeitaufwand erheblich ist und das Ganze reichlich Nerven kostet. Einfacher ist der Weg über die Flugsuchmaschine. So ein Preisvergleich dauert nur wenige Minuten. Doch auch dort gilt es aufgepasst, denn nur einzelne Anbieter, z. B. World-of-Flights.de bieten die Möglichkeit, "Brutto-Preise" zu vergleichen, d.h. die Zusatzkosten vorab über einen Gebührenrechner zu ermitteln.

Wie funktioniert denn so ein Gebührenrechner?

Es handelt sich dabei um ein ausgeklügeltes System, bei dem die unterschiedlichen Bezahlgebühren der Airlines in einem Tool hinterlegt sind. Der Kunde kann dort die alle Bezahlmittel und Kreditkarten voreinstellen, die ihm zur Verfügung stehen. So kann der Gebührenrechner im Handumdrehen ermitteln, was der Flug am Ende der Buchungsstrecke kostet. Dadurch spart man sich den Ärger und weiß von vornherein, wer unterm Strich der günstigste Anbieter ist. Denn ein Portal, das ohne Gebührenvergleich am günstigsten ist, kann am Ende zu den teureren gehören. Aber auch ein Portal, das eine gebührenfreie Buchung anbietet, ist nicht automatisch auch günstiger sein als andere.

Worauf muss ich sonst noch so achten, wenn ich einen Flug ohne Zusatzgebühren buchen möchte?

Wichtig ist es, nicht direkt zum Portal zu gehen. Hat man über World-of-Flights.de das günstigste Flugangebot gefunden, lässt man sich durch "Klick" auf das Angebot zum Anbieter weiterleiten. Abgesehen davon, dass man beim Umweg über die Anbieterseite das Angebot nicht wiederfindet, landet man über die Weiterleitung durch die Flug-Suchmaschine auf einer speziellen Buchungsebene und braucht dort die Reisedaten nicht noch einmal einzugeben. Zudem findet der Kunde, wenn er den Weg über einen Preisvergleicher nimmt, oftmals besondere Konditionen vor. Bei World-of-Flights.de beispielsweise sind die Bezahl- und Servicegebühren auf max. 2 Prozent begrenzt und ein gängiges Zahlungsmittel wird grundsätzlich gebührenfrei angeboten. Viele Portale hingegen bieten die gebührenfreie Kreditkartenbuchung oftmals nur für hierzulande weitgehend unbekannte Zahlungsformen oder hauseigene Kreditkarten an.

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